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ASSIGN (AmigaDOS 3.0/3.1)

SYNTAX          : ASSIGN [<Name>:] [{<Ziel>}] [LIST] [EXISTS] [DISMOUNT] [DEFER] [PATH] [ADD] [REMOVE] [VOLS] [DIRS] [DEVICES]
SCHABLONE       : NAME,TARGET/M,LIST/S,EXISTS/S,DISMOUNT/S,DEFERS/S,PATH/S,ADD/S,REMOVE/S,VOLS/S,DIRS/S,DEVICES/S
PFAD            : C:
Kurzbeschreibung: Erzeugung und Veränderungen von logischen Gerätenamen

Mit dem Befehl ASSIGN können logische Gerätenamen erstellt werden, um z.B. lange Verzeichnispfade einzukürzen. Mit dem Argumenten <Name> und {<Ziel>} werden der logischen Gerätename und Verzeichnis-/Pfadziel eingestellt. Hinter dem <Name> muß immer ein Doppelpunkt : angegeben werden. Vorhandene <Namen> Zuweisungen, werden durch eine neue Zuordnung {<Ziel>} überschrieben. Wird nur <Name> angegeben, werden alle vorhandenen Einstellungen zu <Name> gelöscht.

Es besteht die Möglichkeit über den ASSIGN-Befehl mehrere Ziele zu einem logischen Gerät zu zuordnen. Hierzu wird der Optionsschalter ADD benutzt. Mit der Option REMOVE kann ein Zieleintrag wieder entfernt werden.
Wird der ASSIGN-Befehl ohne weiteren Angaben oder mit der Optionsschalter LIST aufgerufen, wird eine aktuelle Liste der zugewiesenen logischen Geräten angezeigt. Die Schalter VOLS, DIRS oder DEVICES sind auf die Anzeige von Datenträgern, Verzeichnissen bzw. Geräten beschränkt.
Im Zusammenspiel mit dem Schalter EXISTS und einer logischen Gerätenamenangabe werden alle Zuweisungslisten nach dem Namen durchsucht und entsprechenden Zuweisungen angezeigt.
Wird der Befehl in einer Scriptdatei (z.B. Startup-Sequenz oder User-Startup) und das Zielverzeichnis existiert nicht, wird ein Dialogfenster geöffnet. In diesem Fenster wird der User aufgefordert den fehlenden Datenträger einzulegen. Mit den Schaltern DEFER oder PATH wird mit der Suche nach dem {<Ziel>} gewartet, bis das Verzeichnis benötigt wird.

Hinweis Ein zugewiesener Name muß nicht der Name der Datei bzw. des Verzeichnis beinhalten, und er muß nicht in Großbuchstaben geschrieben werden. Dem Verzeichnis „RAM DISK:Clipboards“ können beispielsweise die Namen CLIPS: oder Clips: zugeordnet werden.

Die Option DEFER und Path wird zur nachträglichen Zuweisung einer Zielangabe benutzt. Erst beim Aufruf des Eingestellten Namen wird AmigaDOS aktiv. Bei DEFER wird eine feste Zuordnung aktiv. Liegt beim Aufruf des Namens eine Diskette mit entsprechenden Ziel ein, wird diese auch beim Wechsel und späteren Aufruf wieder gefordert. Hingegen wirkt sich PATH bei einem Diskettenwechsel anderes aus. Ist die Zielangabe bei beiden Disketten vorhanden (z.B. DF0:MUGG), wird der eingelegte Datenträger angesprochen.

Beispiel(e)

Beispiel innerhalb einer Scriptdatei

ASK Weiter?
IF WARN
   ECHO Ja
ELSE   
   ECHO Nein
ENDIF

Sobald der Befehl ASK abgearbeitet wird, erscheint die Eingabeaufforderung mit dem Text Weiter? auf dem Bildschirm. Mit der Eingabe von „Y“ (und Eingabetaste) wird Ja angezeigt oder wird „N“ (und Eingabetaste) bzw nur die Eingabetaste betätigt wird Nein angezeigt.

Legende

SYNTAX

Alle Argumente und Optionen, die von einem Befehl akzeptiert werden.



SCHABLONE

Wahlfreie Angaben des Befehls. Mit <Befehlsname> ? wird immer die Befehlsschablone ausgegeben.

Argument/A <Name> Dieses Argument muß immer angegeben werden.
Option/K KEYWORD Das Schlüsselwort der Option ist erforderlich, wenn das Argument angegeben wird. Diese Form von Optionen kann Wahlweise angegeben werden.
Option/S [KEYWORD] Der Optionsname muss zur Aktivierung angegeben werden, welcher als Schalter fungiert. Optionsschalter werden bei Befehlen am meisten angeboten.
Wert/N <n> Das Argument ist ein numerischer Wert.
Argument/M {<Name>} Für dieses Argument werden mehrere Elemente akzeptiert. Die Zahl der Elemente unterliegt keinen Beschränkungen. Mehrfachargumente müssen jedoch vor anderen Argumenten und Optionen eingegeben werden.
Zeichenkette/F Argument… Die Zeichenkette muß das abschließende Argument der Befehlszeile sein. Der Rest der Befehlszeile wird als die gewünschte Zeichenkette verarbeitet.
= KYWD Ein Gleichheitszeichen zeigt an, daß zwei verschiedene Formen des Schlüsselworts die gleiche Bedeutung haben. Beide Formen sind gleichermaßen gültig. Das Gleichheitszeichen ist nicht Teil des Befehls und darf nicht eingegeben werden.
KEYWORD


PFAD

Originaler Speicherort des Befehls. Die Angabe Intern bezieht sich aufs Kickstart-ROM.



Kurzbeschreibung

Eine sehr kurze Befehlsbeschreibung.



< >

Angaben in spitzen Klammern sind Pflichtangaben die unbedingt dem Befehl zur Verfügung gestellt werden müssen.



[ ]

Mit dem eckigen Klammern sind wahlfreie Argumente und Schlüsselwörter gemeint.



{ }

Angaben die einmal oder mehrfach angegeben werden können.



|

Senkrechte Striche (Pipes) dienen als Trenner mit Oder-Funktionen von Optionen. Es ist immer nur eine Optionsangabe beim Befehl erlaubt.



<n>

Als Argument wird ein numerischer Wert erwartet.



Eine Ellipse (…) hinter einem Zeichenkettenargument bedeutet, dass die Zeichenkette als letztes in der Befehlszeile stehen muss. Kommentare sind in diesem Fall nicht zulässig. Der Rest der Befehlszeile wird als die gewünschte Zeichenkette interpretiert. Selbst wenn die Zeichenkette Leerzeichen enthält, muss die Zeichenkette nicht in Anführungszeichen gesetzt werden. Wenn die Anführungszeichen angegeben werden, werden sie als Teil der Zeichenkette interpretiert. Wenn ein Schlüsselwort angegeben wird, können in der Zeichenkette Leerzeichen voran- und nachgestellt werden.



AmigaDOS Befehle Version 3.x

A (Fortsetzung)
A (Fortsetzung)

homecomputer/commodore/amiga/dos3/assign.txt · Zuletzt geändert: 2013/05/20 17:14 von Thomas Daden
 

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