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Technische Daten
Commodore Amiga 600
Gehäuseform
Tastaturcomputer (Tastatur ohne 10ner Block)
Prozessor
CPU Motorola MC68000 7,09MHz bei PAL
CPU Motorola MC68000 7,14MHz bei NTSC
RAM Speicher
1MB bis max. 6Mb
max. 2MB Chip-RAM
Chipsatz
ECS
FD-Kontroller
1x intern DD 880KB 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk
1x extern DD 880KB 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk (DB23 BU)
HD-Kontoller
1x intern IDE für 2,5 Zoll Festplatte
interne Schnittstellen & Anschlüsse
1x Tastatur
1x Extensionslot (CPU-Slot für CPU-Karten)
Batteriegepufferte Uhr
nur über extra Hardware
externe Schnittstellen & Anschlüsse
1x Parallelport (SSP) (DB25 BU)
1x RS232-Port (DB25 ST)
1x RGB-Video (DB23 ST)
1x Audio (linker Tonkanal) - Ausgang (Cinch)
1x Audio (rechter Tonkanal) - Ausgang (Cinch)
1x FBAS (Farb Compsite) - Ausgang (Cinch)
2x Maus-/Joystickport (DE9 ST)
1x Trapdoor-Erweiterung (Expansions-Port)
1x PCMCIA-II Slot
ROM (512KB)
Kickstart 2.04
Bemerkung
Der Amiga 600 basiert auf dem Amiga 500, wurde „verkleinert“ und mit ECS Chipsatz ausgestattet. Ursprünglich sollte der Rechner günstiger als ein Amiga 500 sein, aber war zum Schluss teurer. Der Amiga 600 wird als einer der Sargnägel von Commodore angesehen …
Betriebssystem
ab Amiga OS (Workbench) 2.0…
Im Jahr 1992 wurde von Commodore der Amiga 600 auf den Markt geschmissen. Die technischen Daten des Amiga 600 waren mit CPU Motorola MC68000 mit 7,09 MHz (PAL Version), Kickstart ROM 2.04, ECS Chip-Satz , 1 MB Chip-RAM und DD 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk 880KB nicht überragend, obwohl noch ein PCMCIA Slot und IDE Festplattenkontroller direkt on Board vorhanden waren.
Amiga 600HD
Mich hat der Amiga 600 nie wirklich begeistert. Irgendwie finde ich diese Kiste sogar häßlich, da u.a. der Zehnerblock der Tastatur fehlt. Ok, der Amiga 600 mag die kompakte Bauweise von Commodore sein. Vielleicht hätte Commodore die F Tasten auf die rechte Seite machen sollen, dann hätte man ein C64 Abbild gehabt
. Was wirklich negativ zum Amiga 500 auffällt ist die SMD Bauweise des Boards. Nur das Kickstart ROM wurde gesockelt, ansonsten ist alles verlötet. Dies macht es fast unmöglich für grobmotorische Löter Erweiterungen wie z.B. beim Amiga 500 einzubauen. Leider war der Amiga 600 auch nicht ganz kompatibel zu vielen der alten geliebten Spielen. Wer damals einen gut aufgerüsteten Amiga 500 sein eigen nannte, der brauchte den Amiga 600 nicht wirklich. Was die Frage aufwirft, warum hat Commodore diese Maschine gebaut und versucht zu verkaufen ?
Damals hatte ich mir keinen A600 gegönnt und wollte mir auch „jetzt“ keinen zulegen, aber im Juli 2009 hatte jemand im Flohmarkt des Forum64 einen Amiga 600 mit defekten Diskettenlaufwerk für 12 Euro angeboten. Da bin ich doch ins Grübeln gekommen, da der Preis doch recht günstig war. Da ich mich peu a peu mit div. alten Amiga Hardware eingedeckt hatte, aber noch kein echtes System wie ich
Imagedateien auf die reale Hardware übertragen konnte, kam die Idee, dass so ein kleiner Amiga 600 vielleicht doch zur Datenübertragung / Konvertierungsmaschine herhalten könnte. Ich hatte auch das Glück den Zuschlag zu bekommen. Mit dem Verkäufer hatte ich dann noch einige Nachrichten ausgetauscht. Der Grund warum er den A600 verkauft hatte war, dass vieles nicht so recht funktionierte, was wiederum auf einem Amiga 500 ging. Dann kam das defekte Diskettenlaufwerk dazu, so dass er beschloss, die Kiste zu verkaufen und sich lieber mit einem Amiga 500 einzudecken.
Der Amiga 600 kam bei mir gut verpackt an. Der Computer funktionierte bis auf das Diskettenlaufwerk. Auch das Reinigen des Diskettenlaufwerkes hat zu keinem besseren Ergebnis geführt und wie ich schnell feststellen musste, ist ein A600 Diskettenlaufwerk zu einem A500 Diskettenlaufwerk wegen der Bauhöhe nicht kompatibel. Zum Glück sind externe Diskettenlaufwerke zwischen den verschiedenen Amiga Modellen kompatibel und mit Kickstart 2.05 kann man auch eine DF1: zum Booten bringen. Mit der Zeit habe ich mich dann etwas intensiver mit dem Amiga 600 beschäftigt und musste feststellen, dass der HD Rahmen in einem Amiga nicht unbedingt immer dabei ist.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Daten von einem PC zum Amiga zu übertragen. Mein Weg der Datenübertragung ist eine CF (Compact Flash) Karte. Am PC wird mit einem Kartenleser die CF Karte gelesen bzw. beschrieben und am Amiga 600 das gleiche, aber mit einem PCMCIA Kartenadapter. Damit ich aber am Amiga 600 nicht laufend von Diskette booten muss, sollte eine 2,5 Zoll Festplatte rein.
Zwischen meiner Idee und der Umsetzung ist einiges an Zeit ins Land gegangen. Zwischenzeitlich habe ich mir noch einen Amiga 2000 auf der VCFe 11.0 gegönnt und auch diese Kiste wollte ich etwas aufrüsten, wobei die Überlegung auch über die Nutzbarkeit der verschiedenen Kickstarts durch den Kopf ging. KS 1.3 zum Spielen und KS 3.1 für „Anwenderprogramme“. Hierbei habe ich auch meine Überlegung auf den Amiga 600 ausgedehnt, da ich nicht mit verschiedenen Workbench Versionen rumeiern möchte.
Somit habe ich beschlossen den Amiga 600 mit Kickstart 3.1 auszustatten und auch durch Gespräche auf der HomeCon bin ich von der Festplatte abgekommen, sondern werde hierbei ebenfalls mittels Adapter eine CF Karte einsetzen.
Einige CF Karten und ein PCMCIA CF Kartenleser hatte ich noch in meinen Fundus, aber der Festplatten CF Adapter, Kickstart 3.1 ROM, Festplattenkabel und ggf. ein neues Diskettenlaufwerk musste ich mir neu beschaffen. So habe ich die typischen Verdächtigen Vesalia, Reichelt, Auktionshäuser, Forum64 abgeklappert und den Kram zugekauft.
Mit Hilfe von $master64$ (HomeCon) habe ich meine letzten Wissenslücken geschlossen und meinen Amiga 600 umgebaut. Was sich natürlich im Nachhinein für mich noch ergeben hat, der RAM Speicher des Amiga 600 reicht für bestimmte Programme nicht aus, damit Imagedateien auf Disketten geschrieben werden können. Somit steht die nächste Baustelle an. RAM Erweiterung.
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