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Technische Daten
Commodore Amiga 2000
Gehäuseform
Desktop mit 2x 3,5“ und 1x 5 1/4“ Frontslot
Prozessor
CPU Motorola MC68000 7,09MHz bei PAL
CPU Motorola MC68000 7,14MHz bei NTSC
FD-Kontroller
2x intern DD 880KB 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk
1x extern DD 880KB 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk (DB23 BU)
HD-Kontoller
nachrüstbar als Steckkarte
interne Schnittstellen & Anschlüsse
5x Zorro-II–Slots (16 Bit, autoconfig)
2x 16-Bit-ISA-Slots
2x 8-Bit-ISA-Slots
1x Extensionslot (CPU-Slot für CPU-Karten)
Batteriegepufferte Uhr
ja, on Board !
externe Schnittstellen & Anschlüsse
1x Parallelport (SSP) (DB25 BU)
1x RS232-Port (DB25 ST)
1x RGB-Video (DB23 ST)
1x Audio (linker Tonkanal) - Ausgang (Cinch)
1x Audio (rechter Tonkanal) - Ausgang (Cinch)
1x Tastatur (5polig DIN BU)
2x Maus-/Joystickport (DE9 ST)
A-Modell
interne Schnittstellen & Anschlüsse
1x Genlockport
Chipsatz
OCS
RAM Speicher
512KB bis max. 9Mb
max. 512KB Chip-RAM
ROM (256KB)
Kickstart 1.2
Bemerkung
Der Ursprung des Amiga 2000 / A-Modell liegt beim Amiga 1000 und wurde von Commodore Deutschland entwickelt.
B-Modell
interne Schnittstellen & Anschlüsse
1x Video-Slot
externe Schnittstellen & Anschlüsse
1x Video Monochrom Out (BAS-Signal)
Chipsatz
OCS
ggf. Rev 6.2 mit ECS
RAM Speicher
512KB bis max. 9Mb
max. 1MB Chip-RAM
ROM (256KB)
Kickstart ROM 1.2 / 1.3
Bemerkung
Der Ursprung des Amiga 2000 / B-Modell liegt beim Amiga 500 und wurde von Commodore USA entwickelt.
C-Modell
interne Schnittstellen & Anschlüsse
1x Video-Slot
externe Schnittstellen & Anschlüsse
1x Video Monochrom Out (BAS-Signal)
Chipsat
ECS
RAM Speicher
1MB bis max. 9Mb
max. 2MB Chip-RAM
ROM (512KB)
Kickstart ROM 2.04
Bemerkung
Die Bezeichnung C-Modell wurde nicht von Commodore benutzt, sondern von den Nutzern weitergeführt.
Betriebssystem
ab Amiga OS (Workbench) 1.2…
Mit dem Desktopgehäuse sollte der Amiga 2000 vor allen Käufer aus dem Profisegment anlocken. Hier entwickelte Commodore Deutschland auf Grundlage des Amiga 1000 die erste Modellfassung des Amiga 2000. Das Mutterhaus von Commodore war aber mit dem ersten Modell des Amiga 2000 nicht richtig zufrieden und beauftragte Commodore USA mit einen besseren Amiga 2000 Design. Für das B-Modell des Amiga 2000 wurde ein Amiga 500 als Grundlage genutzt. Zwischen den A- und B-Modellen gibt es einige Unterschiede. Damalige A-Modell Besitzer dürften echt verärgert gewesen sein, weil die B-Modellreihe doch besser und vor allem stabiler waren. Bei A- und B-Modell kam die Kickstart 1.2 und später bei dem B-Modell auch Kickstart 1.3 zum Einsatz. Mit Einführung des Boards Rev 6.3(im Jahr 1990) wurde der Amiga 2000 mit Kickstart 2.04 und max. 2MB CHIP-MEM richtig aufgerüstet. Amiga 2000 mit dem Kickstart 2.04 wurde im allgemeinen das C-Modell genannt. Diese Bezeichnung wurde aber nie bei Commodore verwendet.
Amiga 1500
Amiga 2500
Amiga 2500/UX
Amiga 2600
Ein Amiga 2000 war damals für mich nicht bezahlbar. Daher kam ich erst um 1990 zu einem Amiga 2000. Diesen Rechner hatte ich kaum im Einsatz, weil ich mir dann doch einen Amiga 3000 Desktop kaufte.
Im Jahr 2000 hatte ich meine Hobbyaufgabe Commodore und Co und im Jahr 2009 fing alles wieder an. Diesmal hatte ich den Vorsatz: keine große Maschine … ein Amiga 500 mit Festplatte sollte reichen, um wieder die alten Spiele zu spielen …
Diesen Vorsatz habe ich auch bis zum 1 Mai 2010 gehalten … auf der VCFe 11.0 hatte ich auf dem Flohmarkt am zweiten Veranstaltungstag morgens um 8 Uhr einen Top aussehenden Amiga 2000 mit zwei Diskettenlaufwerken gesehen … nachdem mir der Verkäufer sagte 35 Euro, habe ich gegen mein besseres Wissen zugeschlagen und die Kiste gekauft. Leider hatte ich auf der VCFe keine Zeit gehabt, um den Rechner zu testen. Erst wo ich wieder Daheim war, hatte ich die Zeit und Ruhe den Amiga 2000 zu öffnen und zu testen.
Nach dem Öffnen des Gehäuses war ich doch sehr überrascht, dass eine Steckkarte drin war. Der Amiga 2000 selbst ist ein B-Modell (Rev. 6.2) und nach dem Ausbau entpuppte sich die Erweiterungskarte als Great Vally Products Inc. Imapct A2000-RAM8. In Kurzform, eine Speichererweiterung. Das erste Einschalten des Rechners mit der Karte war kein Thema und mit der Speichererweiterung hatte ich auf einen Schlag 3 MB Speicher im Amiga 2000 zur Verfügung. Weitere Tests zeigten das der Rechner gut in Form ist. Als Kickstart-ROM war ein 1.3 eingesetzt.
In meinen Fundus hatte ich noch ausreichende 1MB RAM 30pin SIM Module, damit ich die 6 Steckplätze auf der Speicherweiterung bestücken konnte. Damit stand dem Amiga 2000 gute 9MB Speicher zur Verfügung. Damit wurde eine neue Baustelle in meinen Hobby eröffnet. Da mein Amiga 500 auf der VCFe mit der Festplatte in die Knie gegangen ist, habe ich beschlossen das der Amiga 2000 eine Festplatte bekommen soll und wenn ich schon am Basteln bin, sollte die Kiste noch mit Kickstart 3.1 bestückt werden.
Da ich in meinen Amiga 500 noch eine Kickstart Umschaltplatine hatte und nun den Amiga 2000 als meinen „Haupt-Amiga“ nutzen möchte, habe ich die Kickstart-Umschaltplatine in den Amiga 2000 eingebaut. Dies war das erste mal, dass ich den Amiga 2000 komplett auseinander genommen habe und hierbei ist mir aufgefallen, dass die Batterie nicht mehr in Ordnung war.
Leider hat sich an der Batterie „Grünspan“ gebildet. Die Batterie ist zum Glück nicht richtig ausgelaufen, aber viel hat wohl nicht gefehlt. Kurzerhand habe ich die Batterie mit einem Platinenseitenschneider rausgeschnitten. Nachdem ich mir eine neue Batterie besorgt habe, wurde die Stelle gereinigt und die neue Batterie eingelötet.
Mit der Zeit haben eine SCSI Karte, MultiFace 3 Schnittstellenkarte, Flickerfixer Karte und Grafikkarte den Weg zu mir gefunden. Ein Kollege hat mich mit div. SCSI Geräten versorgt, so dass ich meinem Ziel Amiga 2000 mit Festplatte verwirklichen konnte. Es hat einige Zeit gedauert, bis die Festplatte so lief wie ich es wollte. Auch der Lüfter des Netzteiles lief nicht mehr rund, was mich zu einem Austausch veranlasste.

Noch ist der Amiga 2000 nicht ganz fertig und ich werde über meine Umbauerfahrungen detailliert berichten ;) …
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